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Von Norman Liebold geschrieben am: 08.05.2009 unter Gläserner Sarg, Krimi, Presseartikel, Siebengebirgskrimis, WortAnKlang
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Generalanzeiger vom 08.05.2009, Seite 13 Gitarrenklänge am gläsernen SargAutor Norman Liebold und Musiker Bernd Vollbach bieten im Siebengebirgsmuseum Krimi und BluesKÖNIGSWINTER. Ungewohnte Klänge im Siebengebirgsmuseum: Eine hawaiianische Slag Key-Gitarre wird man zwischen den historischen Exponaten wohl noch nicht gehört haben. Doch der Vollblut-Musiker Bernd Vollbach improvisierte und groovte was das Zeug hält. Seine Musik war allerdings nicht die Hauptsache an diesem Abend, in erster Linie ging es um den Autor Norman Liebold und sein Buch „Gläserner Sarg“, das er auf Einladung der Volkshochschule Siebengebirge vorstellte. „Ich bin schon sehr gespannt“, begrüßte Hedwig Roos-Schumacher, Leiterin der VHS Siebengebirge, die Besucher der Lesung des 1976 in Leipzig geborenen studierten Alt-Germanisten Liebold. „Heute findet eine kleine Zeitreise ihren Abschluss“, so Roos-Schumacher, die noch einmal die vergangenen Lesungen mit Büchern zum Thema Antike und Mittelalter Revue passieren ließ. Mit Liebolds „Anti-Bewachungs- Polit-Thriller“, wie der Autor sein Werk selbst bezeichnet, stand nun die Neuzeit auf dem Programm. Die Geschichte dreht sich um einen manisch-depressiven Bauern, der im Adamskostüm in einem kleinen See badet und dabei heimlich fotografiert wird. Aufgrund dieses Fotos kommt es zu einem Bußgeldverfahren, gegen das der Bauer mit drastischen Mittel zu Felde zieht. Mit seinem Traktor macht er sich auf den Weg Richtung Bonn und will dort bei der UNO gegen diese Abstrafung protestieren. Ein klassischer Krimi ist Liebolds Buch sicher nicht, dafür beruht er,wie der Autor bei der Lesung verriet, auf einer wahren Begebenheit. „Eigentlich lese ich ganz schlecht“, verriet Liebold mit einem Augenzwinkern. „Bernd Vollbach gibt mir erst den richtigen Groove.“ Offensichtlich nicht nur ihm, sondern auch dem Publikum, bei dem die Kombination von Krimi und Blues gut ankam. kwk |
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[Norman Liebold,
08.05.2009 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 30.03.2009 unter Navigator, Presseartikel, Wetzlar, WortAnKlang
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Maizeitung des DGB Mittelhessen, Ausgabe 2009 (Online-version, Download des Druck-PDFs) Vorabendveranstaltung in WetzlarMusikalische Autoren • Lesung mit Vernissage:NAVIGATOR30. April, 19.00 Uhr im FoKuS • Bahnhofstraße 3 • 1. OGDurch einen Blitzschlag aus seiner High-Tech-Plastikwelt geworfen muss Kevin sehen, dass er in einer grauenhaften Lüge lebt: GoogleZone und die Regierung nehmen ganze Stadtviertel voller Armut und Arbeitslosigkeit aus der Realität heraus. Kevin wird mit der schrecklichen Wahrheit konfrontiert, dass die Schere zwischen arm und reich noch immer existiert und schlimmer ist als je zuvor. Liebold zeichnet eine nur zu realistische Version unserer Welt in 30 Jahren in der Tradition eines Orwell und Bradbury – spannend und erschütternd zugleich und mit einer Prise Humor. Die Künstler Vollbach, Zutt und Göber erweitern die Autorenlesung zu einem Treffen der Künste. |
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[Norman Liebold,
30.03.2009 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 26.03.2009 unter Krimi, Krimifrass, Presseartikel, Siebengebirgskrimis, WortAnKlang
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Altmühl-Bote vom 26.03.2009, Seite 2 Wenn Wort und Klang eine Liason eingehen, dann verspricht dies ein spannender Abend zu werden. Auf einen solchen darf man sich am Sonntag, 29. März, ab 19 in der Cayman-Bar freuen, wenn das Duo “WortAnKlang” seine Visitenkarte abgibt. Zu Gast sind der Gitarrist Bernd Vollbach und der Schriftsteller und Leseperformer Norman Liebold. Gemeinsam schaffen sie eine furiose Vereinigung von virtuoser Gitarrenmusik und brilliantem Literaturvortrag. Wie “Eifelslider” Vollbach für seine Bandbreite an Instrumenten und Stilen bekannt ist, glänzt der 32-jährige studierte Literaturwissenschaftler mit gegenwartig achtzehn Veröffentlichungen vom verträumt-romantischen Märchen überer ironisch-böse Kriminalromane bis hin zu knallharter Gesellschaftskritik. Aber “WortAnKlang” geht noch einen Schritt weiter als Autorenlesungen nur durch ein musikalisches Rahmenprogramm stimmungsvoller zu gestalten. Die Songs, die Vollbach als Rahmen spielt, sind thematisch und inhaltlich auf die Texte abgestimmt oder sogar eigens dafür geschrieben. Das Herausragende aber ist, dass die beiden Kunstler ausgewählte Passagen der Lesung musikalisch untermalen: Mit Feingefühl und Improvisationskunst gehen die Gitarrenklänge in den Text, und es entwickelt sich ein Dialog zwischen Wort und Klang, der bei jeder AuffUhrung einmalig ist. Übrigens: Gitarrist Bernd Vollbach ist am Sonntag mit einem eigenen Stand beim großen Musikerflohmarkt von Wutzdog-Guitars in der Stadthalle vertreten . Die “GUNCity-Guitar-Show” beginnt um 10.30 Uhr. |
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[Norman Liebold,
26.03.2009 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 17.03.2009 unter Eifel, Krimi, Krimifrass, Presseartikel, RheinZeitung, Siebengebirgskrimis, WortAnKlang
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Rhein-Zeitung vom 17.03.2009 Duo bietet Krimi mit Musik“WortAnKlang” im Mendiger “Cafehaus”: Autor und Gitarrist zu GastMENDIG. Einen ungewöhnlichen Kulturabend haben die Besucher des Mendiger “Caféhauses” am Samstag erlebt.
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[Norman Liebold,
17.03.2009 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 19.12.2008 unter GA, Kulturgeist, Presseartikel, WortAnKlang
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Generalanzeiger vom 19.12.2008, Seite 20 Der Kulturgeist wehrt sich gegen die IndustrieEin modernes Märchen in Wort, Bild und Ton von Norman Liebold im Siegburger CapitolSIEGBURG. Eine Musikergeschichte unplugged, also ohne elektrische Verstärkung: Das Literaturcafé im Kinocenter Capitol öffnete zum zweiten Mal seine Türen und präsentierte den „Kulturgeist“ von Norman Liebold. Mit der Unterstützung des Gitarristen Bernd Vollbach trug der Autor sein modernes Musikermärchen vor, in dem er Kritik an der Maschinerie der Kulturindustrie übt. Die Hauptfigur John ist ebenfalls Gitarrist, womit Inhalt und Form der Geschichte einen gemeinsamen Nenner findet. John hegt im „Kulturgeist“ den Wunsch, dass keine CDs und Tonträger mehr existieren. Bei einem Konzertbesuch in einer Kellerdisco entdeckt er plötzlich ein Beduinenzelt. Dort begegnet er zum ersten Mal der schönen Dunjazad und verliebt sich sofort in sie. Wie ihre Geschichte weiter geht, wird an dieser Stelle nicht verraten. Der Kulturgeist ist ein verträumt-süffisantes Märchen und zeigt die literarische Bandbreite Liebolds, der bisher eher durch Krimis von sich reden machte. Alle Märchen der gleichnamigen Anthologie des Autors spielen an Schauplätzen des heutigen Bonns. Die Lesung wurde mit der Ausstellung der 00Originalzeichnungen von Katharina Theine abgerundet. Die leicht porösen Bleistiftzeichnungen zeigen die Geschichte der Hauptdarsteller John und Dunjazad. mca [Bildunterschrift:] Norman Liebold liest im Capitol aus seinem Buch. Bernd Vollbach illustriert mit der Gitarre. FOTO: AXEL VOGEL |
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[Norman Liebold,
19.12.2008 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 17.12.2008 unter Krimi, Krimifrass, Presseartikel, Rezension, WortAnKlang
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Hauszeitung “Zur Glocke”, Hennef. Dezember 2008 KRIMIDINNER: Literatur bekommt den BluesEifelslider Bernd Vollbach und der im Siebengebirge lebende Autor und Bühnenperformer Norman Liebold stellten am 11.10. in doppelter Premiere ihr neues Musik-Literatur-Konzept im Restaurant »Zur Glocke« in Hennef vor. Anlässlich des Erscheinens von Liebolds neuem Roman präsentierten sie ein schon fast provokantes Kontrastprogramm auf dem lokalen Kneipenfest: Eine stimmungsvolle wie unterhaltsame Liason aus furioser Bluesmusik und beeindruckender Lesekunst, die auch vor politischer Stellungnahme nicht halt macht und deutliche, fast schon kabarettistische Töne sprach. »Irgendwie passen die beiden total gut zusammen!« erklärt eine begeisterte Zuschauerin, und im ersten Augenblick möchte man das gar nicht denken: Bernd Vollbach, ein grau melierter Lockenkopf von 47 Jahren, mit glatt rasiertem Charaktergesicht, Liebold gerade 31 mit bis auf die Kopfhaut geschorenem Haupthaar, dafür Vollbart und Intellektuellen-Brille; der eine leidenschaftliche Bluesmusiker, der andere kritische Romancier. Aber spätestens, wenn man das Grinsen der beiden sieht, weiß man, was die Frau meinte. Man weiß es noch viel mehr, wenn die Show beginnt. Es ist zugleich freudig-spielerische Improvisation und minutiös aufeinander abgestimmtes Set: Liebold liest mit seiner bekannten Gesichts- und Stimm-Akrobatik: beispielsweise von einem Eindringling, der eine Waffe hebt und Peng! läßt Vollbach die Saiten knallen. Die Songs zwischen den Textpassagen passen zum Inhalt, ironisieren ihn subtil und mit wohl dosiertem Augenzwinkern. Und noch beeindruckender ist, wenn der junge Autor liest und sich plötzlich Gitarrenklänge subtil darunter legen, Text und Musik sich finden und eine Liaison eingehen, die in der Tat dem Hörer eine Gänsehaut den Rücken entlang schicken. |
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[Norman Liebold,
17.12.2008 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 02.12.2008 unter Amator Veritas, GA, Navigator, Presseartikel, Rezension, WortAnKlang
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Generalanzeiger Bonn vom 02.12.2008, S. 20 Wenn das Navi plötzlich ausfälltAutor Norman Leibold [sic! Liebold] stellt seine Zukunftsvision vor. Von den Gefahren des Technik-WahnsVon Stefan Knopp SCHWARZRHEINDORF. Der Mensch im Technik-Wahn: Blind verlässtman sich auf das Navi-Gerät im Auto, Kühlschränke bestellen eigenständig Lebensmittel via Internet und mehr. Schriftsteller Norman Leibold treibt dieses Thema in seinem neuen Kurzroman „Navigator“ auf die Spitze, den er in der KunstStation vorstellte. Die Novelle spielt in einer hoch technisierten Zukunftswelt und handelt von dem Jungmanager Kevin, dessen Auto vom Blitz getroffen wird, woraufhin sämtlich Elektronik ausfällt. Die Folgen sind schlimmer als erwartet: Das Gefühl von Freiheit, das ihn überkommt, als er erstmals sein Auto komplett selbst steuern muss, weicht bald der bitteren Erkenntnis, dass der Gesellschaft, in der er lebt, eine heile virtuelle Welt vorgegaukelt wird. Das Navi lenkt einfach um unangenehme Bereiche der Realität herum. Unfähig, sich an den Weg zur Arbeit zu erinnern, gerät Kevin mit seinem teuren Auto in ein Viertel von Köln, wo er die harte Realität kennenlernt. Die Botschaft ist klar: Eine übermäßige Abhängigkeit von Technik kann den Blick auf die Realität trüben. Aktuelle Themen wie die Wirtschaftskrise finden sich ebenso in diesem Buch wieder wie Gesellschaftskritik – wie in Goerge Orwells „1984“ oder Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“. „Die Geschichte ist erst heute Nacht um drei Uhr fertig geworden“, sagte Liebold . Die Besucher der ersten Lesung, die in der Schwarzrheindorfer KunstStation gehalten wurde, mussten einen langen Atem haben, denn der 32-Jährige hatte sich vorgenommen, die Novelle komplett vorzulesen. Begleitet wurde er dabei von Musiker Bernd Vollbach mit verschiedenen Saiteninstrumenten. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Installation des Künstlers Walbrodt: Er hatte den Boden mit Landkarten ausgelegt, um die „Abstrahierung der Realität“ zu unterstreichen, die in der Novelle dargestellt wird. |
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[Norman Liebold,
02.12.2008 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 09.11.2008 unter Extrablatt, Krimi, Krimifrass, Presseartikel, Siebengebirgskrimis, WortAnKlang
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Extra-Blatt vom 09.11.2008, Siegburger Ausgabe Mörderspiel im Kinocenter CapitolAutor Norman Liebold präsentierte “Krimifrass” auf der neuen Siegburger Literaturbühne
Mit der Lesung aus seinem Buch “Krimifrass” versucht der Schriftsteller zusammen mit dem Kino, dem er schon zwölf Jahre die Treue hält, eine neue Literaturbühne zu etablieren. Das Café im Driescher Hof, das zurzeit als erweiterter Wartesaal fürs Kino genutzt wird, erwies sich für diesen Zweck als ideal. Die Akustik des Raumes überzeugte sofort die Zuhörer, die in dem stilvollen Ambiente den Passagen aus dem neuen Buch lauschten. In Norman Liebolds Krimis geht es in erster Linie nicht um Mord und Totschlag, sondern um einen ironischen Umgang mit dem Genre. Das merkt man auch deutlich an der grandiosen Darbietung des Autors, wie er die verschiedenen Charaktere seines Romans zum Leben erweckt. Lesung und Musik begeisterten das Publikum ausnahmslos, so dass man jetzt schon auf den nächsten Termin der Literaturbühne gespannt sein kann. (dwo) |
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[Norman Liebold,
09.11.2008 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 31.10.2008 unter Krimi, Krimifrass, Presseartikel, Rezension, Rundschau, Siebengebirgskrimis, WortAnKlang
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Rhein-Sieg-Rundschau vom 31.10.2008, Nr. 255, Seite 35 Siebengebirgskrimi trifft den „Eifel-Slider”Norman Liebold und Bernd Vollbach eröffneten das Literaturcafé im Capitol-KinocenterVon Sandra Fischer SIEGBURG. Bei gedämpftem Licht und Kerzenschein ließ sich das Publikum der Autorenlesung „Dichterbrand” im Café des Capitol von zwei Kleinkünstlern, die sich doch wiederum ganz groß zeigten, verzaubern. Der ursprünglich für die Lesung vorgesehene Kriminalroman „Dichterbrand” machte dabei zugunsten der Buchpremiere von Norman Liebolds neuem Siebengebirgskrimi namens „Krimi Frass” [sic! Krimifrass] Platz. Der Protagonist dieser Story ist ein Lokalberichterstatter, der von einem Bekannten auf ein Krimidinner in einer abgeschiedenen Villa an der Margarethenhöhe mitgeschleift wird. Dort überschlagen sich die Ereignisse. Angefangen bei einem vorgetäuschten Mord des Butlers, der dieses Dinner leitet, jagt ein kurioser Vorfall den übernächsten. Die Teilnehmer können die Ereignisse bald nicht mehr einordnen. Aber eines ist klar, das alles scheint Teil eines heimtückischen Plans zu sein, der nach und nach in die Tat umgesetzt wird. Autor Norman Liebold fängt dabei nicht nur seine Charaktere in einem Netz aus Spiel und Wirklichkeit: auch als Zuhörer kann man die Grenze zwischen Schein und Sein bald nicht mehr erkennen. Der Schriftsteller verleiht dabei den Figuren und der Geschichte eine Lebendigkeit, die dem Zuhörer Schauer über den Rücken hinunterjagte, und das nicht zuletzt dank seiner einfühlenden Lesekunst. Selbst Liebolds Ironie, die das Genre an sich in Frage stellt, ließ den Krimi nie an Glaubwürdigkeit verlieren und schuf einen ganz eigenen, ja fast nüchternen Realismus. Auch an Gesellschaftskritik, die sich spitzzüngig durch die Geschichte zieht, mangelt es dem Krimi nicht. Tatkräftig unterstützt wurde Liebold dabei von „Eifel-Slider” Bernd Vollbach und seinen zwei Gitarren. Warum Musik mit Literatur verbinden? „Irgendwie passt das”, antwortete Liebold. Die beiden Künstler hatten sich auf der Rheinlese 2008 in Bonn kennen gelelernt. Im Capitol-Café sorgte Vollbach für den entspannenden Ausgleich mit Bluessongs aus den 20er und 30er Jahren; hin und wieder untermalte er die Lesung selbst mit musikalischen Improvisationen. In der Mischung von Text und Musik entstand ein Gesamtkunstwerk, das den Zuschauer wunschlos glücklich machte Der Abend stellte übrigens in zweierlei Hinsicht eine Premiere dar, denn mit der musikalischen Vorstellung des neuen Buches wurde das dem Kinocenter angrenzende Literaturcafé eröffnet. Hier sollen alle zwei bis drei Monate Leseabende gehalten werden. „Die Idee ist auf meinem Mist gewachsen”, erklärt Liebold, der besonders die familiäre Atmosphäre und das Flair des Kinos und Cafés schätzt. Der Cafébetrieb bleibt aber weiterhin geschlossen und die Räumlichkeiten sollen außerhalb solcher Veranstaltungen als Warteraum für Kinobesucher genutzt werden. Insgesamt gesehen ein durchweg gelungener Einstand des Literaturcafés, der Lust macht auf viele weitere solche Abende, hoffentlich auch häufiger mit diesem Künstlergespann. [Bildunterschrift:] Zwei Premieren auf einen Schlag: Norman Liebold (hinten) stellte sein neuestes Buch vor, sein gemeinsamer Auftritt mit Bernd Vollbach eröffnete das Café als Bühne für Literaturlesungen. (Foto: Mischka) |
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[Norman Liebold,
31.10.2008 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 29.10.2008 unter Krimi, Krimifrass, Presseartikel, Siebengebirgskrimis, WortAnKlang
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Kölner Stadtanzeiger vom 29.10.2008 Mordspass im Kino-CaféEine Gänsehaut nach der anderen handelten sich die Besucher der ersten Lesung im Café des Siegburger Kinos “Capitol” ein: Krimiautor Norman Liebold las aus seinem schaurigen Siebengebirgsthriller “Krimifraß”, und Bernd Vollbach steuerte dazu an der Gitarre von der Stimmung her bestens passende Blues- stücke und Improvisationen bei. Das Ambiente mit heruntergedimmten Lampen und Kerzenlicht und die Handlung des Romans wurden eins: Beschreibt doch Liebold in dem deutlich an Edgar Wallace und Agatha Christie angelehnten Roman, wie sich auf der Margarethenhöhe einige wohlhabende Literaturfreunde zu einem “Krimidinner” treffen – und sich in der sturmumtosten Villa plötzlich einem Stromausfall und beunruhigenden Leichenfunden gegenübersehen. Liebold war mit der Premiere vor 30 Zuhören überaus zufrieden: Der Raum eigne sich perfekt für Lesungen und habe eine tolle Akustik, so dass er und Vollbach auf Verstärker verzichten konnten. “Für meinen Geschmack war das optimal”, resümierte er. AH/BILD: ANDREAS HELFER |
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[Norman Liebold,
29.10.2008 |